Eindrücke vom Frühlingsfest 2015

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„Ich wusste nicht genau, wo die Ermekeilkaserne zu finden ist, aber ich musste eigentlich nur den Menschen- und Fahrradmassen folgen…“ so äußerte sich eine Besucherin des Frühlingfestes der ehemaligen Ermekeilkaserne in der Bonner Südstadt am Samstag, 9. Mai. Wahrscheinlich über 1000 Besucher bevölkerten im Laufe des gesamten Tages bei mehrheitlich Sonnenschein das Gelände.

„Vielfalt“ wurde beim Frühlingsfest mehrfach großgeschrieben. Denn vielfältig war das Angebot und vielfältig waren auch die Besucher, die aus der ganzen Stadt und von verschiedenen sozialen Gruppen kamen – z.B. die Nachbarn aus der Südstadt, Jung und Alt, geflüchtete Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie viele internationale Gäste.

  • Zu SEHEN waren die über 100 selbstgebauten Pflanzkisten und Gewächshäuser des Urban Gardening Projektes „Ermekeilgarten“.
  • Zu RIECHEN und SCHMECKEN gab es ein kreatives Buffet von selbstgebackenem Kuchen. Nepalesische Momos und Chai-Tee wurden verkauft zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal. Bei der Gemüse-Schnibbeldisko konnte sich jeder das Gemüse für sein Gericht selber zurechtschneiden, welches dann im Wok frisch zubereitet wurde.
  • MITMACHEN konnte man bei einer Vielzahl von Workshops: für die Bewegungsinteressierten gab es Akrobatik, Bogenschießen, Yoga und Lindy-Hop-Tanzen. Ebenfalls lernen konnte man, wie umweltschonende Wasch- und Putzmittel selber hergestellt werden oder wie man ein Spinnrad bedient. Die Initiative „Bonn im Wandel“ organisierte einen inhaltlichen Workshop zum Thema „Essbare Stadt Bonn“. Die Gruppe „Selbständig Leben“ bot ein Gedicht sowie eine Mitmachaktion zum Thema Inklusion. Auch für Kinder gab es über Slackline bis zum Kinderschminken eine Vielzahl an Mitmach-Angeboten.
  • INFORMIEREN konnte man sich an Infoständen über die Ermekeilinitiative sowie zu ihren vielfältigen Projekten, auch Kooperationspartner der Ermekeilinitiative wie SlowFood, informierten über ihre Aktivitäten. Erwerben konnte man am Stand der Gartengruppe viele Setzlinge zum Bepflanzen des eigenen Balkons und Gartens.
  • Und last but not least zu HÖREN gab es eine exquisite Mischung von lokalen und überregionalen Bands: als akustische Gruppe machten die „Les Bonnes Questions“ den Auftakt und begrüßten die BesucherInnen mit mehrstimmigen Folkslieder aus der Balkanregion. Als lokale Helden begeisterten Marion und Sobo als „Kleinantiquariat“ und die tanzverliebten „Blümchenknicker“. Den furiosen und ekstatischen Schluss boten „Turbo Sapienowa“ mit polkareichen Beats aus Gießen.

Alles in allem war es ein großes Fest mit wunderbarer Atmosphäre – die Freude sah man den Teilnehmenden im Gesicht an. Auch der beginnende OB-Wahlkampf warf seine Schatten aufs Gelände – so wurde das Fest auch von den Kandidaten von den Grünen, der SPD und der CDU besucht, welche sich über die Aktivitäten der Initiative informierten:
Die Ermeikeilinitiative e.V. wurde 2005 gegründet, um sich für ein alternatives Nutzungskonzept des 25.000 m² umfassenden Areals der ehemaligen Bundeswehrkaserne einzusetzen. So soll im Herzen der Südstadt ein lebendiger Ort der Vielfalt entstehen, ein barrierefreies und sozial-integratives Quartier mit kulturellem Angebot und ökologisch-nachhaltiger Nutzung. Das geplante Ermekeilkarree soll Wohn- und Lebensraum für alle Bevölkerungs- und Einkommensschichten sein.

-Link zu einem Artikel im Generalanzeiger-

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